Apotheker!
Zu 90% ein sinnloser, aufgeblasener Beruf. Was für ein rausgeworfenes Geld... Seht Euch doch mal an was die Leute wirklich tun. Rosa Zettelchen in Empfang nehmen und Gebühr kassieren, dann Herausgeben der bunten Schächtelchen. Das kann jede Verkäuferin im ersten Lehrjahr.
Und was für Unsinnsgeschichten werden erzählt. Wie unverzichtbar diese Tante Emma Läden wären. Die großartige Beratung dort! Reinste Propaganda.
Wenn der Arzt dem Patienten die Tabletten aufschreibt, dann gehört zu seinen selbstverständlichen Pflichten das Aufklären über den Gebrauch der Dinger. Na und das ist doch punktgenau die Arbeitsbeschreibung des Apothekers. Weshalb also doppelt moppeln? Wenn der Patient im Nachhinein noch Fragen hat, dann kann er in der Praxis nachfragen.
Wenn Dein Automotor stottert, dann gehst Du doch auch in die Werkstatt und fragst nicht die Tante an der Tanke. Zugegeben der Apotheker weiß mehr aber er ist niemals ihr Arzt.
Ja, ja es gibt schon die eine oder andere Sondersituation, da brauch man Insiderwissen über Vertriebswege der Schächtelchen, Re-Importe usw. Alles das kann aber eine angelernte Kraft genauso wie der Herr Akademiker oder die Dame Akademikerin.
Nicht eine einzige Frage, die ein Patient dem Apotheker stellen könnte, wäre nicht genauso und besser vom Arzt zu beantworten der das Rezept ausstellte.
Der Arzt weiß, weshalb der Patient A das Clopidogrel und nicht ASS braucht und weshalb der Patient B sein Marcumar absetzen soll und eine oder eben genau zwei Spritzen Heparin am Tag bekommen soll. Der Apotheker weiß das nicht! Er wird dem Patienten ein fettes Bla Bla rüberreichen und der Kunde hat bestensfalls das Gefühl “was für ein gebildeter Mann”.
Die Details der Krankengeschichte kann der Apotheker erstens nicht erfragen, weil das für ein Tresengespräch zu intim ist und vor Allem, weil die Verarbeitung der Informationen seine Kompetenz bei Weitem übersteigt. Was soll der Humbug also.
Da lernen diese Leute Pharmakologie, ein richtig ordentliches und anspruchsvolles Studium. Danach verkloppen sie bunte Schächtele und wiederholen bestenfalls das was der Arzt schon gesagt hat. Kann man noch besser das Geld verbrennen?
Ach was höre ich da für einen Aufschrei!!
1. “Verantwortungsvoller Umgang mit den potentiell tödlichen Medikamenten....”
2. “Beratung der hilflosen Menschen...”
3. “Ach, Sie glauben ja gar nicht was ich da in meiner Apotheke kürzlich wieder für Ärztefehler korrigieren musste!”
4. “Bei diesen vielen Rabattverträgen kommen die armen Leute doch gar nicht mehr mit! Ohne unsere Hilfe wären sie allein gelassen, würden die Tabletten nicht nehmen ....”
5. “Für komplizierte Produkte braucht es hochgebildete Fachleute!”
Rundweg alles Schutzbehauptungen!
1. Dieser Job wird zufallsgeneriert an die Apothekenmitarbeiter delegiert, die sind keine Akademiker. Und genau darauf will ich raus, die Akademiker braucht es nicht!
2. Fragen könnten besser von der Arzt-Praxis beantwortet werden. (Bei Jungen) auch von Hotlines. Eine Apothekenhelferin könnte bei Überforderung auch die Hotline kontaktiern.
3. Ärztefehler beim Rezeptieren? Kommt natürlich vor. Das könnte die Helferin aber genauso erkennen. Und: Fehler können auch anders verhindert werden(siehe4)
4. Ständiges Ändern der Hersteller ist ein Systemfehler und kein gottgegebenes Faktum. Hier darf nicht ein teures System zum Korrigieren einer anderen Schwachstelle bezahlt werden, sondern der Pillen-Austausch-Blödsinn gehört abgeschafft. Wie das geht erklär ich mal extra.
5. Akademiker an den Tresen, weil die Pille so komplex sei? Das ist kein Argument, da muss man nur in vergleichbare Bereiche sehen: Ein Autoverkäufer ist oft so strunzdoof, dass die Wände schwitzen und doch ist sein Produkt vom Feinsten was die Ingenieure erschaffen können. Es kommt doch auch niemand auf die Idee unfähige Ingenieure in den Autoverkauf zu stecken und dann die Autos so zu verteuern, dass das Gehalt dieser Akademiker bei rüber kommt.
Natürlich weiß die Politik, was da für eine Monsterzecke durchgefüttert wird. Alle haben Angst die Wahrheit auszusprechen! Es ist ein Spiel der Macht. Die Lobby ist so stark, dass die Wahrheit dagegen zerplatzt wie die Fliege an der Windschutzscheibe des Apotheker-Porsche.
Sorry aber das mit dem "Akademikergehalt" das können Sie eintüten. Das verdienen die niemals. Wir haben bei uns im Ort - Schömberg 4.800 Einwohner und mit Umlandteilgemeinden 8.500. Und im zentralen Ort gibt es bereits drei Apotheken. Sorry das ist im Schnitt eine Apotheke für 3.000 Einwohner. Um nur das Akademikergehalt einer Person zahlen zu können müsste jeder Einwohner vom Baby bis zum Greis mindestens 2,50 im Monat in der Apotheke lassen und da ist noch kein Materialeinkauf "drin", keine Ladenmiete, keine Angetellten, nichts. Der Konkurrenzkampf ist so groß, die Leute fahren nach Feierabend die Medikamente aus. Die haben ein Rezept vom Arzt, rufen in der Apotheke an und lassen sich das nach Hause bringen gegen Rezept. Die einzigen, die bestenfalls auf ein Akademikergehalt kommen können, das sind die Inhaber der Internetapotheken.
AntwortenLöschenKann ich mir vorstellen, dass da einzelne Apotheken nicht gerade fett verdienen. Der Schnitt dieser Berufsgruppe kann aber nicht so schmal dran sein. Apotheker sind bei 150 Kundenkontakten täglich und 8.- Beratungsvergütung pro Medikament der GKV unnötig bezahlt. Wie gesagt ist deren Leistung ersetzbar. Wie in dem Spiegelartikel vom 12.7. zu lesen ist, liegen wir in Schland mit 26 Apotheken pro 100 000 EW vor England(20) und hinter Frankreich(37. Das Verkaufsmonopol der Akademiker für diese dadurch überteuerte Ware ist meiner Meinung nach das Problem. Hier sind unhinterfragte Erbhöfe eine satte Geldverschwendung.
AntwortenLöschenWirklich klasse Beitrag! Glücklichweise verfolgt hier kaum jemand diesen Blog. Ich habe selten solch einen Schwachsinn gelesen und nein, ich bin kein Apotheker.
AntwortenLöschenAber Ihre Einstellung zeugt mal wieder vom Größenwahn einiger Ärzte, die noch heute meinen, sie seien Halbgötter in Weiß, die eine Antwort auf alles haben.
Ganz gegenteilige Erfahrung habe ich machen müssen.
Im Alter von 10 Jahren hätte ich beinahe meine Niere verloren, da 5 Kinderärzte zuvor dies nicht entdecken konnten und meine Schmerzen als "Wachstumsbedingt" abgetan haben.
Eine Fachärtzin für innere Medizin rät meinem Mann bei einem Ruhepuls von 110 zum Abnehmen (bei einem BMI von 21).
Ein anderer Internist ist ratlos, was bei meinem Vater eigentlich ein fünffach erhöhter CRP-Wert bedeuten könnte und entlässt ihn nach einem zweiminütigen Gespräch mit den Worten "naja, kontrollieren wir halt nochmal in einem halben Jahr, vielleicht ist er dann niedriger."
Und ein weiterer Internist behandelt meinen sehr stark erniedrigten Ferritin-Wert mit Floradix-Kräuterblut und sieht mich ungläubig an, als ich ihn Frage, weswegen ich keine höher dosierten Eisen-Tabletten nehmen sollte.
Ärzte verdummen im Laufe ihrer Laufbahn so sehr, dass sie nahezu allen Patienten, die in eine Schema passen, das gleiche aufschreiben oder nur noch das verschreiben, was ihnen mal wieder vom Pharma-Vertreter dagelassen wurde. Fällt ein Patient nicht in dieses Raster, so ist auch der gemeine Arzt von heute macht- und ratlos. Nur überspielen sie es sehr gut.
Also Kommen Sie mal von Ihrem hohen Ross herunter.
Ich gehe gerne zum örtlichen Apotheker, um mich beraten zu lassen und bin noch kein einziges Mal schlecht beraten worden. Ich vertraue diesen in Medikamentenfragen mehr als einem niedergelassenen Arzt, der das letzte Mal vor zwanzig Jahren auf einer Schulung gewesen ist.
Darum geht es mir nicht. Ich will nicht sagen Ärzte können Alles. Nur Gegenfrage: Wenn Sie bei all diesen miserablen Ärzten waren, wo wollen Sie dann hingehen? Ich kann sehr wohl erkennen dass alles verbesserbar ist. Durch Einzelfallberichte über schlimme Erlebnisse mit Ärzten können Sie doch nicht gegen die Gründe angehen, weswegen die Apotheker unnötig sind.
AntwortenLöschenAlte Zöpfe aber gehören abgeschnitten wenn sie Geld kosten. Ich habe ziemlich deutlich erklärt weswegen Apotheker überqualifizierte Verkäufer sind.
Dass Ärzte keine Ahnung von Medikamenten hätten ist falsch. Ärzte müssen sich konstant in einem Fortbildungs-Schema befinden, sonst verlieren sie ihre Zulassung. Apotheker nicht.
Gegen einen guten Berater kann doch niemand etwas haben. Aber er muss nicht überqualifiziert und damit kostentreibend sein.
Gehen Sie doch mal auf die Einzelargumente ein. Ärzte dämonisieren ist doch am Thema vorbei.
Der Beitrag spricht mir aus der Seele. Apotheker sind nicht nur Monsterzecken sondern (zumindest in Österreich) auch die Meister Quacksalber. In meiner Stammapotheke leuchtet es mir schon von der Tür zum Arzneiraum in goldenen Lettern entgegen: "HOMÖOPATHIE" steht dort. Direkt neben der Kassa, also direkt in Griffweite gehts dann munter weiter: Bachblüten, Schüssler Salze, Traditionelle Chinesische Medizin, Traditionelle Germanische Medizin, und so weiter und so fort.
AntwortenLöschenDiese Quacksalber nutzen die Autorität ihres weissen Kittels um den Menschen wertloses Voodoo anzudrehen. Aus reiner Profitgier - pfui Deibel.
Traditionell Germanische Medizin??? Das hab ich noch nie gehört! ist das jetzt ein Wortspiel um den Unsinn des Berufs zu poinieren oder gibt es das wirklich? Passen würde es natürlich.
AntwortenLöschenWenn man einen rechten Toren beschreiben wollte, der zu einem Quacksalber ginge, und wenn man besonders pointiert darstellen wollte dass dieser Quacksalber (sei er "Homöopath" oder sei er Apotheker) dem Patienten nun ein besonders wertloses Mittel verkaufen wollte, wofür er aber große Kunst in der Herstellung behaupten würde, was, so möchte ich fragen böte sich herausragender an als reines Wasser? Gebe man einem Kranken reines Wasser, dann hätte man ihn gewiss mit dem größten Gewinn für den Apotheker behandelt, hätte ihm den geringsten Schaden von Seiten der Medikation belastet und hätte vor aller Welt am deutlichsten vorgefürt, was für ein Tor dieser Patient sei.
Äußerst diletantisches halbwissen welches hier über einen Berufsstand propagiert wird, welcher in seiner Akademischenausbildung dem gemeinen Mediziner um Welten voraus ist.
AntwortenLöschenHier Birnen mit Äpfeln vergleichen zu wollen zeugt lediglich wiedereinmal von der überaus eingeschränkten Denkweise der Mediziner, welche im übrigen auch gerne der Bevölkerung klar machen will,dass Bisoprolol von 1A Pharma besser sei als Bisoprolol von Hexal um somit vermeintlichen Retaxationen aus dem Wege zu gehen.
Auch, wenn die Antwort etwas spät kommt.
AntwortenLöschenEs scheinen einige nicht verstanden zu haben, dass es hier offentischtlich um die Arbeit des Apothekers geht und nicht um die Existenzberechtigung von Pharmakologen.
Doch ich stimme zu,
AntwortenLöschenein arzt kann sicherlich chemische nachweise für arzneistoffe führen, ihren gehalt und die reinheit bestimmen, kann IR Spektren, NMR Spektren, Massen spektren auswerten.
Wie gut das ärzte auch profunde kentnisse von Heilpflanzen und deren Anwendung besitzen, sowie deren zubereitung.
Ich bin mir auch sicher, das im Medizinstudium gelehrt wird wie Inkompatibilitäten von Arzneistoffen zu umgehen sind und bei welchen chemischen Bedingungen (pH-Wert, Emulagotsystem) dieser dann auch stabil ist und beim Patienten die optimale wirkung erbringt.
Jeder Medizinstudent wird sicherlich erfreut sein zusätzlich dies zu studieren um den Apotheker, der ja glücklicherweise über dieses Wissen verfügt, ersetzen zu können... dürfte das Medizinstudium maximal 2-3 Jahre verlängern.
pharmazeutische Grüße.